Wir schreiben das Jahr 67 vor Christus, ganz Herne ist von einer Hitzewelle besetzt. Ganz Herne?! Nein! Eine kleine Gruppe unbeugsamer Herne, leistet hartnäckigen Widerstand. Eingeschlossen von römischen Befestigungen wie Castrop-Rauxelum, Recklingdomum, Gelsenbasilikum und Bochum, hält es dank seines Druiden und dem Zaubertrank der sie unbesiegbar macht tapfer stand.
Doch eines frühen Sommertages passiert es. Der lokale Megalithhändler Obelix will sich mehrere Wege sparen und wirft seine Hinkelsteine zum Zielort anstatt sie zu tragen. Dabei trifft er leider den Druiden Miraculix, und begräbt ihn unter einem Stein. Zum Glück hat dieser jedoch dadurch nicht sein Leben verloren nur sein Gedächtnis und sein Verstand. Er ist nun nicht mehr in der Lage den Zaubertrank zu brauen, der unbesiegbar macht. Da dieser aber so wichtig ist für das Fortbestehen des Dorfes, drängen die Dorfbewohner Miraculix Brauversuche auf. Es kommt aber nicht gutes dabei hinaus. Er braut und braut, doch jeder Trank hat seltsamere und seltsamere Folgen. Schließlich als Miraculix seinen letzten Trank trinkt wird sein Körper zu Metall und Bart und Haut verfärben sich.
Die Dorfbewohner durchsuchen Miraculix`Hütte um eventuelle Hinweise zu finden. Da aber Druiden prinzipiell keine Rezepte aufschreiben finden sie nur wenig.
Eine Sammlung vertrockneter Kräuter mit der Notiz „Kräuter für den Zaubertrank müssen frisch sein“
Ein paar weitere experimentelle Tränke
Und schließlich auf dem Klo die entscheidende Notiz „bei Verhärtung oder Verfärbung helfen Erdbeeren“
Der Häuptling Majestix Duddix schickt Obelix, der ja an dem ganzen Schlamassel schuld ist, und ein paar andere tapfere Herner los. Im Carnutenwald sollen sie die Kräuter frisch pflücken und auf den Feldern südlich davon die Erdbeeren. Jedoch sollen vorab noch Proviant für die Reise besorgen und die Tränke auf ihren etwaigen Nutzen prüfen.